Sinopsis
Jüdische Werke auf Deutsch, gelesen und erläutert.
Episodios
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Bawa Metzia 7.5 Ein Fresser
16/05/2019 Duración: 02minEin Arbeiter darf Gurken essen selbst im Wert eines Denar, ebenso Datteln selbst im Wert eines Denar. R. Elasar, Sohn des Chasma, sagt: Ein Arbeiter darf nicht mehr essen, als sein Lohn beträgt. Die Weisen aber erlauben es; doch meinen sie, belehrt man den Menschen, er möchte kein Fresser sein, denn sonst verschlösse er jede Tür vor sich.
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Bawa Metzia 7.4 Wann dürfen Arbeiter essen?
15/05/2019 Duración: 03minArbeitet er bei Feigen, so darf er nicht von den Weintrauben essen; arbeitet er bei Weintrauben, so darf er nicht von den Feigen essen; doch darf er sich zurückhalten, bis er an den Ort der schönen Früchte gelangt, um dort zu essen. Bei allen hat man es übrigens nur zur Zeit der Arbeit gestattet; jedoch hat man, um gleichsam Verlorenes dem Eigentümer zurückzugeben, verordnet, dass Arbeiter essen dürfen, während sie von einer Reihe zur anderen gehen, und wenn sie von der Kelter zurückkehren; und den Esel darf man von seiner Last essen lassen, während er abgeladen wird.
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Bawa Metzia 7.3 Mit Händen und Füßen arbeiten
15/05/2019 Duración: 01minMag er mit seinen Händen und nicht mit seinen Füßen, mit seinen Füßen und nicht mit seinen Händen, oder auch nur mit seiner Schulter arbeiten; so darf er essen. R. Josse, Sohn des Jehuda, sagt: Nur, wenn er mit seinen Händen und seinen Füßen arbeitet.
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Jesaja 53 Wort für Wort nach jüdischer Auslegung, mit Raschi, Ibn Ezra, Radak, Abarbanel, Malbim, Raw Hirsch
03/05/2019 Duración: 01h19minJesaja 53 Wort für Wort nach jüdischer Auslegung, mit Raschi, Ibn Ezra, Radak, Abarbanel, Malbim, Raw Hirsch
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Bawa Metzia 7.2 Bei der Arbeit naschen
03/04/2019 Duración: 04minFolgende dürfen nach dem Gesetz der Tora essen: Wer an dem am Boden Haftenden arbeitet, während die Schlussarbeit verrichtet wird, oder wer an dem vom Boden Abgepflückten arbeitet, bevor dessen Bereitung vollendet ist; aber nur bei einem Ding, das aus der Erde wächst. Folgende aber dürfen nicht essen: Wer an dem am Boden Haftenden arbeitet, während nicht die Schlussarbeit stattfindet, oder an dem vom Boden Abgepflückten, nachdem dessen Zubereitung vollendet ist, oder an einem Ding, das nicht aus der Erde wächst.
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Bawa Metzia 7.1 Eine Mahlzeit wie bei König Schlomo
02/04/2019 Duración: 06minWenn jemand Arbeiter mietet und sagt zu ihnen, dass sie früh anfangen und spät aufhören sollen; so ist er an einem Ort, wo es üblich ist, nicht früh anzufangen und spät aufzuhören, nicht berechtigt, sie dazu zu zwingen. Wo es üblich ist zu verköstigen, muss er sie verköstigen; wo es üblich ist, Süßes zu verabreichen, muss er es verabreichen: alles nach dem Ortsbrauch. Einst geschah es, dass R. Jochanan, Sohn des Mathia, zu seinem Sohn sprach: „Gehe hinaus, miete uns Arbeiter!” Da ging er und machte mit ihnen Verköstigung aus, und als er zu seinem Vater wiederkam, sprach dieser zu ihm: „Mein Sohn, selbst wenn du ihnen Speisen bereitest, wie die Mahlzeit des Schelomo zu seiner Zeit war, hast du deine Pflicht gegen sie nicht erfüllt, da sie Kinder von Awraham, Jitzchak und Jaakow sind; vielmehr magst du, bevor sie die Arbeit beginnen, hinausgehen und zu ihnen sagen: ‚Ich nehme euch nur unter der Bedingung, dass ihr von mir nur Brot und Hülsenfrüchte zu fordern habt.’” Rabban Schimon, Sohn Gamliels, sagt: Er hätt
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Bawa Metzia 6.8 weitere Details über den Hüter
01/04/2019 Duración: 02minWer ein Fass von einem Ort zum anderen trägt und es zerbricht, sei er ein unentgeltlicher Hüter, oder sei er ein Lohnhüter, so muss er schwören. R. Elasar sagt: Zwar müssen sie beide schwören, doch würde es mich wundern, wenn dieser und jener schwören könnten!
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Bawa Metzia 6.7 Pfand verleihen für guten Zweck?
31/03/2019 Duración: 04minWer seinem Nächsten auf ein Pfand geliehen hat, ist ein Lohnhüter. R. Jehuda sagt: Hat er ihm Geld geliehen, so ist er ein unentgeltlicher Hüter; hat er ihm Früchte geliehen, so ist er ein Lohnhüter. Abba Schaul sagt: Man darf das Pfand eines Armen vermieten, um den Mietlohn von der Schuld immerfort abzuziehen, weil man damit gleichsam Verlorenes zurückbringt.
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Bawa Metzia 6.6 Handwerker als Hüter
28/03/2019 Duración: 04minAlle Handwerker sind als Lohnhüter zu betrachten; alle aber, die gesagt haben: „Nimm das Deinige und bringe Geld”, sind als unentgeltliche Hüter zu betrachten. Sagt einer zum anderen: „Hüte mir, und ich will dir hüten”, so ist er ein Lohnhüter; sagt er: „Hüte mir”, und der andere sagt: „Lege es vor mich hin”, so ist er ein unentgeltlicher Hüter.
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Bawa Metzia 6.5 — 1 Letech = 124 Liter
27/03/2019 Duración: 04minMietet jemand einen Esel, um auf ihm Weizen zu bringen, und er bringt auf ihm Gerste, so ist er schuldig; mietet er für Getreide, und erbringt auf ihm Stroh, so ist er schuldig, weil der Umfang die Last beschwerlich macht. Mietet er ihm, um einen Letech Weizen zu bringen, und er bringt einen Letech Gerste, so ist er frei; wenn er aber seine gewöhnliche Last vermehrt hat, so ist er schuldig. Um wie viel muss man seine Laste vermehren, um schuldig zu sein? Symmachos sagt im Namen des R. Meïr: ein Sea bei einem Kamel, drei Kaw beim Esel.
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Bawa Metzia 6.4 Wenn der Pflug zerbricht und die Kuh ausrutscht
26/03/2019 Duración: 02minMietet jemand eine Kuh, um im Gebirge zu pflügen, und er pflügt im Tal, so ist er, wenn die Pflugschar zerbricht, frei. Mietet er sie fürs Tal und er pflügt im Gebirge, so ist er, wenn die Pfluschar zerbricht, schuldig. Mietet er sie, um Hülsenfrüchte zu dreschen, und er drischt Getreide, so ist er frei; mietet er sie aber, um Getreide zu dreschen, und er drischt Hülsenfrüchte, so ist er schuldig, weil Hülsenfrüchte gleiten machen.
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Bawa Metzia 6.3 Wenn der Esel stribt
25/03/2019 Duración: 07minMietet jemand einen Esel, um ihn im Gebirge zu führen, und er führt ihn im Tal, oder mietet er ihn für Talwege, und führt ihn im Gebirge, obwohl dieser Weg zehn Mil und jener zehn Mil ist, so ist er dennoch zum Ersatz verpflichtet, wenn der Esel stirbt. Wenn jemand einen Esel mietet und dieser erblindet oder wird zum Frohndienst genommen, so kann der Vermieter zu ihm sagen: „Da hast du das Deinige vor dir!” Wenn er aber stirbt oder gebrochen wird, so muss der Vermieter ihm einen anderen Esel stellen. Mietet jemand einen Esel, um ihm im Gebirge zu führen, und er führt ihn im Tal, so ist er, wenn der Esel ausgleitet, frei, und wenn er sich erhitzt, schuldig. Mietet er ihn, um ihm im Tal zu führen, und er führt ihn im Gebirge, so ist er, wenn der Esel ausgleitet, schuldig, und wenn er sich erhitzt, frei. Geschah es aber in Folge des Steigens, so ist er schuldig.
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Bawa Metzia 6.2 Wer zahlt beim Rücktritt?
24/03/2019 Duración: 05minWenn jemand Handwerker mietet und sie treten zurück, so haben sie die Unterhand; tritt der Hausherr zurück, so hat er die Unterhand. Jeder, der abändert, hat die Unterhand; jeder der zurücktritt, hat die Unterhand.
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Bawa Metzia 6.1 Flöten, Sänften und Täuschung
20/03/2019 Duración: 06minWenn jemand Handwerker mietet und dabei einer den anderen getäuscht hat, so hat einer gegen den anderen nichts mehr als eine Beschwerde. Hat jemand einen Eseltreiber oder Fuhrmann gemietet, um Sänftenträger und Flöten für eine Braut oder einen Toten zu bringen, oder er mietet Arbeiter, um Flachs aus der Beize zu holen, oder für irgendeine andere Sache, die sonst verloren gingen, und sie sind zurückgetreten — so kann er an einem Ort, wo keine anderen Leute zu bekommen sind, auf ihre Kosten Arbeiter mieten oder sie täuschen.
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Bawa Metzia 5.11 Wer übertritt wie viele Verbote?
19/03/2019 Duración: 04minFolgende übertreten Tora-Verbote: der Gläubiger, der Schuldner, der Bürge und die Zeugen; die Weisen sagen: auch der Schreiber. Sie übertreten die Verbote: „Du sollst nicht geben“, „du sollst von ihm nicht nehmen”, „du sollst ihm nicht wie ein Schuldherr sein”, „ihr sollst ihm keinen Zins auflegen”, und „vor einem Blinden sollst du keinen Anstoß legen, und fürchte dich vor deinem Gott, ich bin der Ewige!”
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Bawa Metzia 5.10 Arbeit gegen Arbeit und Geschenke
18/03/2019 Duración: 07minEs darf jemand zu seinem Nächsten sagen: „Jäte mit mir, und ich will mit dir jäten”, oder: „Grabe mit mir, und ich will mit dir graben”; darf aber nicht zu ihm sagen: „Jäte mit mir, und ich will mit dir graben”, oder: „Grabe mit mir, und ich will mit dir jäten.” Alle Tage der trockenen Jahreszeit sind eins; alle Tage der Regenzeit sind eines. Er darf nicht zu ihm sagen: „Pflüge mit mir in der trockenen Jahreszeit, und ich will mit dir in der Regenzeit pflügen.” Rabban Gamliel sagt: Es gibt voraus bezahlten Zins, und es gibt nachträglichen Zins. Auf welche Weise? Hatte jemand die Absicht, sich vom anderen zu leihen und schickt ihm etwas und sagt: „Damit du mir leihst”, so ist dies voraus bezahlter Zins; hatte er sich von ihm geliehen und ihm später sein Geld zurückgegeben, und er schickt ihm etwas und sagt: „Für dein Geld, das du bei mir ohne Nutzen hattest”, so ist dies nachträglicher Zins. R. Schimon sagt: Es gibt einen Zins in Worten. Er darf zu ihm nicht sagen: „Wisse, jener Mann ist von jenem Ort angekomm
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Bawa Metzia 5.9 Hillel, Zins und Brot
17/03/2019 Duración: 04minEs darf niemand zu seinem Nächsten sagen: „Leihe mir einen Kor Weizen, und ich will dir zur Dreschzeit zahlen”; jedoch kann er zu ihm sagen: „Leihe mir, bis mein Sohn kommt” oder ”… bis ich den Schlüssel finde.” Hillel aber verbietet es. Ebenso hat Hillel gesagt: Es soll eine Frau der anderen nicht einen Laib Brot leihen, es sei denn, dass sie ihn in Geld veranschlagt, denn der Weizen könnte teurer werden, und es käme somit zu einer Zinszahlung.
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Bawa Metzia 5.8 Der Feldbauer und die Saat
15/03/2019 Duración: 04minEs darf jemand seinen Feldbauern Weizen gegen Weizen zur Aussat leihen, aber nicht zum Verzehren. R. Gamliel hatte zwar seinen Feldbauern Weizen gegen Weizen zur Aussaat derart geliehen, dass er stets, ob es teuer war und dann günstiger geworden, oder ob es zuerst günstig war und dann teurer geworden ist, nach dem günstigeren Preis bezahlt nahm, nicht aber, weil die Norm so ist, sondern nur, weil er für sich selbst strenger sein wollte.
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Bawa Metzia 5.7 Mist kaufen
14/03/2019 Duración: 09minMan darf nicht auf Früchte einen Kauf abschließen, bevor der Marktpreis bekannt geworden ist. Ist der Marktpreis bekannt geworden, darf man abschließen, denn obwohl dieser keine hat, so hat doch ein anderer. War er der erste der Schnitter, so kann er mit ihm auf die Garbenhaufen abschließen; ebenso auf die Butte mit Weintrauben, auf die Kufe mit Oliven, auf die Eier des Töpfers und auf den Kalk, sobald er ihn in den Ofen gesenkt hat. Auf Dünger darf er mit ihm das ganze Jahr abschließen. R. Josse sagt: Man darf nicht auf Dünger abschließen, außer, wenn man Dünger auf dem Misthaufen hat. Die Weisen aber erlauben es. Er darf mit ihm zum günstigen Preis abschließen. R. Jehuda sagt: Obgleich er nicht mit zum günstigen Preis abgeschlossen hat, kann er zu ihm sagen: „Gib mir für diesen Preis, oder gib mir mein Geld zurück!”
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Bawa Metzia 5.6 Nichtjuden und Zins
13/03/2019 Duración: 05minMan darf nicht eisernes Kleinvieh von einem Juden übernehmen, weil es Zins ist; aber man darf eisernes Kleinvieh von einem Nichtjuden übernehmen; auch darf man auf Zins von ihnen entleihen und ihnen leihen. Dasselbe gilt von einem Beisass-Konvertiten. Ein Jude darf das Geld eines Nichtjuden auf Zins verleihen mit Einwilligung des Nichtjuden, aber nicht, wenn es bloß mit Einwilligung des Juden geschieht.