Swr2 Kulturgespräch

Städel Museum Frankfurt zeigt Fotografien von Andreas Mühe – Wenn nur die Inszenierung wahr ist

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Sinopsis

Den Ausstellungstitel „Stories of Conflict“, den das Frankfurter Städel für seine Fotos gewählt hat, findet Andreas Mühe passend, weil er sein Werk bündelt. Im Gespräch mit SWR2 erklärt Mühe zu seinen Themen: „Es geht oft um eine Doppelbödigkeit – dass ich den Betrachter auffordere zweimal hinzuschauen.“ Fotografie sei oft ein krampfhafter Versuch, Dinge oder Zeit festzuhalten. „Bei mir kommt am Ende immer dabei heraus, dass die Inszenierung das Wahrheitsversprechen ist“, kontert Mühe derlei Bemühungen. Die Vorbereitungen zu seinen Foto-Serien bräuchten oft sehr lange: „Das kann über Monate, Wochen, Jahren gehen“, erzählt Mühe im Gespräch. Er umkreise seine Themen, lese über sie, mache sich Notizen – auch auf einer großen Tafel in seinem Atelier. Die Umsetzung gehe dann unterschiedlich schnell vonstatten, mitunter gleiche sie einem „Roadmovie“, das in 14 Tagen abgedreht werde. Für seine Fotografien benutze er eine Großbildkamera, mit der er mittlerweile relativ schnell arbeiten könne, berichtet Mühe über den